alexander grau


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                        Gründe sind schlechte Begründungen. Zumindest  für die wirklich schönen Dinge im Leben. Für

                        Rennradfahren zum Beispiel. Natürlich kann man Rennradfahren, weil man etwas für seine

                        Gesundheit tun möchte, weil man abnehmen will oder weil man Sport gerne in der Natur und an

                        der frischen Luft ausübt. Doch selbst wenn man all diese Gründe und noch zig andere dazu

                        nimmt - irgendwie hat man damit das, was Rennradfahren eigentlich ausmacht, nicht wirklich

                        erfasst.

                        Vermutlich ist es einfach so, dass auch die ausgefeilteste Rennradprosa kaum vermitteln kann, wie

                        großartig dieser Sport ist. Und es soll an dieser Stelle nicht der Versuch unternommen  werden, das

                  Gegenteil zu zeigen.

 

                        Ein Rennrad sollte aus Italien kommen. Und es sollte wirklich aus Italien kommen, nicht nur den

                        Aufkleber einer ehemaligen Traditionsmarke tragen. Ich fahre ein Aluminiumrad, da Aluminium

                        schöne Kompromisse zwischen klassischer Form und moderner Rahmenbautechnik ermöglicht.

                        Schließlich kann die Alternative zur dominierenden Carbon-Optik kein Stahlrahmen-Retrolook sein.

                        Geht man von diesen Grundgedanken aus, so kommt man relativ schnell auf ein de Rosa. Mein Modell

                        Team der Baureihe 05/06 besteht aus einem zweifach konifizierten 7005er Rohrsatz. Aus ästhetischen

                        und technischen Gründen habe ich mich entschieden, Campagnolo Veloce-Komponenten zu verbauen,

                        die damals noch silberfarben waren. Die Laufräder sind auch von Campagnolo (Ventos mit G3-Speichung).


 

                 


                                                                                                                                                                                                        © Alexander Grau